Finchen testet – Selbst gebasteltes Katzen-Fummelbrett

Finchen ist (noch) unser jüngstes Familienmitglied und gerade vorigen Monat 1 Jahr alt geworden. Im Gegensatz zu den beiden älteren Mitbewohnern Mickey (14) und ihrem Sohnemann Felix (13) ist Finchen noch ein wahres Energiebündel und braucht zwischendurch natürlich Beschäftigung, die sie tatsächlich sogar täglich zu bestimmten Zeiten einfordert. 

Um erst mal zu testen, ob ein Katzen-Fummelbrett überhaupt etwas für sie ist und sie daran eine Weile auch Freude hat, sich ihre Leckerlis zu verdienen, habe ich zur Probe erst einmal aus Dingen, die im Haushalt meist vorhanden sind, ein Fummelbrett zusammen gebastelt. Die Zutaten waren ganz einfach:

  1. ein Karton (möglichst nicht den, in dem die Katze gerade drin sitzt… 😉 )
  2. 3-5 leere Klopapierrollen
  3. ein leerer Eierkarton
  4. 1 leere Küchenpapierrolle
  5. Kleber wie z.B. ein Pritt-Stift
  6. Schere zum Ausschneiden
  7. Natürlich für den Probelauf auch das Lieblings-Trockenfutter / Leckerli

Ich habe den Karton so geschnitten, dass eine Bodenplatte und eine Eckwand für die Stabilität übrig bleiben. In die Küchenpapierrolle 2 oder 3 Löcher hinein schneiden. Anschließend habe ich die alle Rollen und den Eierkarton mit Kleber auf der Bodenplatte fixiert. Danach trocknen lassen, Lieblings-Trockenfutter oder Leckerli einfüllen, anschließend Katzen rein lassen und warten, was passiert. Ich denke, wir als Servicepersonal der Katzen warten eh gebannt darauf, ob die Bastelarbeit überhaupt Interesse weckt… 😀

Und nun wird es wie Weihnachten….die Tür geht auf und Finchen kommt zu ihrem ersten Test herein „galoppiert“….. 😉 Es kann beginnen:

 

 

Wie man sieht, war Finchen von der Idee schon angetan, nur hatte ich noch die ein oder andere Ausbesserungsarbeit danach zu machen, wie z.B. das Problem mit der Bodenhaftung. 😀 Oder am Eierkarton die mittleren hohen Kanten abzuschneiden, an denen Finchen schon herum gekaut hat. Ein aufrechter Stand der Klopapierrollen war auch nicht so klasse. Ich hab sie dann später hingelegt und dann Löcher hinein geschnitten.  Das kam dann besser an. Für den ersten Test aber gar nicht so schlecht, finde ich. Und Finchen war auch noch lange beschäftigt. Sinn und Zweck erfüllt. 🙂

Fazit

Wer nicht sicher ist, ob seine Katze sich für ein „Fummelbrett“ begeistern kann, sollte es erst mit dem selbst gebastelten versuchen.

Der Aufwand ist gering und es kostet eigentlich nichts, wenn man die Teile nimmt, die man sowieso schon zu Hause hat

Für mich eine gute Alternative, die allerdings bei mehrmaligem Gebrauch nicht lange hält und gerne von den Samtpfoten geschreddert werden. 😉

Unser Entschluss stand fest – bei drei Katzen macht es mehr Sinn,  ein stablies Katzenfummelbrett zu kaufen und davon wird es bald auch ein Testergebnis geben – geprüft von Finchen und Mickey.

Herzlichst das Katzenpersonal
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