Von unterwegs mit unseren Katzen spielen? Ein Spaß mit dem Petcube play

Ja…ja….jaaaa… wir Dosis haben ein neues Spielzeug im Wohnzimmer (also eigentlich Katzenzimmer). 😀 Und dieses Spielzeug nennt sich Petcube Play und ist eine interaktive Haustierkamera. „Ach, kennen wir schon“, werden die einen sagen. „Kann ich mein Haustier beobachten, während ich unterwegs bin!“ Ja, kann man. Aber kann man mit den anderen Kameras auch mit den Tieren sprechen? Mit ihnen per Laserpointer spielen, den wir vom Handy aus (unterwegs wohlgemerkt) steuern? Na? Eben…! HA! 😉

Den Petcube Play gibt es nämlich noch gar nicht so lange am Markt, aber die Idee dahinter ist nicht nur genial, sondern auch gut durchdacht. Endlich können wir Dosis von unterwegs genau sehen, was unsere vier Fellnasen gerade im Moment treiben (natürlich in dem Bereich, den die Weitwinkel-Kamera abdeckt…) Am Tag und in der Nacht dank des sehr guten Nachtsichtmodus. Wenn wir sehen, unsere Kleinen haben gerade etwas Langeweile, wird der Laser über das Touchscreen gestartet und kann dann  innerhalb des Sichtfeldes der Kamera mit dem Finger gesteuert werden.

Wem das noch nicht reicht – jetzt komm der Clou: Sollten unsere eigenen Samtpfoten im Gegensatz zu uns aber gar keine Lust zum Spielen haben, können wir auf irgendein Petcube-Gerät in der Welt zugreifen, uns tatsächlich einen anderen Haushalt mit Tieren suchen und mit ihnen spielen. Voraussetzung hier ist natürlich, die Besitzer haben die Kamera für die Öffentlichkeit frei gegeben und lassen zu, dass Fremde in ihr Reich sehen und mit ihren Katzen oder Hunden spielen. Mal ehrlich – tolles Ding, aber für uns persönlich kommt diese Art nicht in Frage. Aber die Entscheidung ist jedem selbst überlassen. 

Hier schildern wir unsere Erfahrung mit dem Petcube Play

Als i-Tüpfelchen oben drauf besitzt der Petcube noch einen integrierten Lautsprecher, sodass man auch mit seinen Lieblingen von unterwegs aus sprechen könnte. Evtl. um sie zu beruhigen oder einfach, weil man es eben kann. 😀

Ausprobiert haben wir auch diese Möglichkeit nicht, weil es uns nicht nur seltsam erscheint, sondern es unter Umständen unsere vier Schnurritos auch irritieren könnte, Stimmen zu hören, aber kein Service-Personal zu sehen. 🙂 Auch hier heißt es: wer es mag, kann es nutzen.   

Bevor wir zu den technischen Details kommen, zeigt Krümmel und Co., welchen Spaß man mit dem Petcube haben kann. Die Dosis sind weit und breit nicht zu sehen, aber der rote Punkt (im Nachtmodus ist er weiß zu sehen) wandert wie von Geisterhand durch das Zimmer. Und Katzen wissen: Leuchtende Punkte muss man einfach fangen… 😉 

Wir sind begeistert von den Möglichkeiten und unsere schnurrenden Mitbewohner Krümmel, Finchen und Felix können sich so gut beschäftigen. Unsere „Grandma“ Micky, die graue Emminenz links oben liegend auf dem Kratzbaum schaut zwar zu, aber sie lässt den Kleinen beim Punkte-Jagen lieber den Vortritt. 

Mickey findet den Karton auch schon ansprechend 🙂

Nun, wer bis hier her gelesen hat, wird vermutlich auch schon den leuchtenden Punkt im Auge haben und sich fragen, wo man das kleine Wunderwürfelchen denn her bekommt und was es kostet. Jetzt kommt ein kleines „oh“, weil im Moment gibt es dieses Gerät noch nicht in Deutschland zu kaufen. Wir haben es (in weiser Voraussicht meines Mannes, weil es eine unterstützenswertes Produkt ist) über das Projekt des Herstellers bei Kickstarter erhalten. Hier ist auch der Link mit allen Informationen vom Hersteller Petcube.  Über den Amerikanischen Amazon kann man es seit kurzem wohl auch schon bestellen. Hier der Link zur Bestellseite

 

Einrichtung des Petcube Play und weitere interessante Informationen

Die Kamera wird zusammen mit einem Netzteil und einer kurzen Bedienungsanleitung geliefert. Die Kamera selber hat als Anschluss nur eine Micro-USB Buchse. Die Verbindung zum Netzwerk erfolgt über WLAN.

Um die Kamera einrichten zu können, wird für Android die Petcube App aus dem Google Playstore, oder für iOS die entsprechende Version aus dem iTunes Store benötigt, die für beide Plattformen kostenlos heruntergeladen werden kann.

Nach dem herunterladen und Start der App, wird man durch den Installationsprozess geführt, der sehr einfach und selbsterklärend ist. Dazu muss noch ein persönlicher Account angelegt werden. Freunde oder Familienmitglieder können sich die App ebenfalls installieren, und können dann über die eigene App freigeschaltet werden. Wobei hier verschiedene Rechte eingeräumt werden können, z.B. darf die Familie alles, während Freunde nur das Video sehen können, etc.

Wer möchte, kann die Kamera auch öffentlich schalten. In der App ist ein kleines soziales Netzwerk integriert, mit denen man auf entsprechend freigeschaltete Kameras zugreifen kann. Man kann hier verschiedene Rechte einräumen, ob z.B. der Laserstrahl von Fremden gesteuert werden darf, oder nicht. Auch gibt es verschiedene andere Funktionen, die schon aus diversen anderen sozialen Netzwerken bekannt sind, wie das „Folgen“, etc.

Und wer mal keine Lust hat, selber den Laser zu steuern, kann in der App die Spielautomatik aktivieren. Dann arbeitet der Laser automatisch, wenn die Kamera Bewegungen registriert. Liegen die Kleinen also gemütlich im Bettchen, so werden sie nicht weiter gestört. Fangen Sie aber an, herum zu laufen, schaltet sich der Laserstrahl ein, und „läuft“ von den Katzen weg. 

Und die Bewegungserkennung geht so weit, dass man sich durch die App benachrichtigen lassen kann, wenn im Sichtbereich der Kamera Bewegungen stattfinden oder das Mikrofon laute Geräusche erkennt (weil z.B. unser Liebling in Abwesenheit anfängt zu jammern. Über den Lautsprecher kann man dann beruhigende Worte sprechen und mit dem Laser ablenken).

 

Technische Daten

Die Kamera selber hat eine Auflösung von 1920×1080 Pixeln (1080p). Die Optik ist ein Weitwinkel, welche einen 138 Grad umfassenden Blick auf den Raum ermöglicht. Besonders hervorzuheben ist der Nachtmodus, der sich bei zu geringen Lichtverhältnissen automatisch einschaltet. Man kann hier die Nacht zum Tag machen und unsere lieben Kleinen auch bei fast völliger Dunkelheit nicht nur beobachten, sondern auch spielen. Und nicht nur spielen, durch das eingebaute Mikrofon und den Lautsprecher, kann man sogar von unterwegs eine kleine „Unterhaltung“ führen.

Unterhalb des Petcube Play befindet sich ein handelsübliches Stativgewinde (1/4 Zoll), wie es bei Fotokameras üblich ist. So ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, den Katzenspaß aufzustellen.

Die App wird stetig weiter entwickelt und es kommen laufend neue Funktionen hinzu. Gerade neu ist die Funktion „Care“. Damit kann die Kamera autark und ohne laufende App im Hintergrund Videos bei Bewegungen und Geräuschen aufnehmen. Die Videos werden in der Cloud von Petcube gespeichert. So kann man die Kamera auch als eine „kleine“ Alarmanlage verwenden oder auch um z.B. im Urlaub jederzeit noch sehen zu können, was alles in Abwesenheit passiert ist.

Erhältlich ist der Petcube Play in den Farben Schwarz, Silber und Rose-Gold. 

Fazit: Wir sind vom Petcube play mit seinen vielseitigen Möglichkeiten ebenso überzeugt, wie unsere Katzen, die sich gerne mit dem Laser beschäftigen lassen, wie im Video zu sehen ist. 

Ein kleines Manko muss ich dennoch anmerken. Die Bedienung über das Smartphone ist denkbar einfach, jedoch folgt der Laser (noch nicht) zeitgleich mit der Fingerbewegung. Es kann „mal haken“, aber da es für den Spielwürfel laufend Aktualisierungen gibt, wird auch das sicher bald behoben sein. Die Anschaffung hat sich bei uns in jedem Fall gelohnt, da gerade unsere jüngeren Katzen Finchen und Krümmel noch viel Beschäftigung brauchen. So können wir dies auch von unterwegs steuern oder auch einfach den automatischen Modus einschalten. Eine fantastische Idee von Petcube, finden wir. 

Sollten noch Fragen offen sein, können wir diese auch gerne beantworten. Ansonsten steht im Beitrag die Verlinkung zur Herstellerseite. 

Herzlichst das recht entspannte Service-Personal

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